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80.000 demonstrieren in Belgien gegen Kürzungspolitik

Monday, 12 December 2011 07:44 | Written by Geert Cool | PDF Print E-mail

 „Die Demonstration am Freitag hat eine enorme Unzufriedenheit aufgezeigt. Das ist der Beginn einer Bewegung, die wir jetzt fortsetzen müssen.“

Am Freitag, dem 2. Dezember 2011, und damit 540 Tage nach der Wahl und knapp 900 Tage vor dem nächsten Urnengang war die neue belgische Koalitionsregierung unter der Leitung von Elio Di Rupo (von der wallonischen „Sozialistischen“ Partei, PS) kurz davor, ihr Amt zu übernehmen. Drei Tage vor der offiziellen Vereidigung des neuen Premierministers und seines Kabinetts am Montag, 5. Dezember 2011, demonstrierten rund 80.000 Gewerkschaftsmitglieder in Brüssel in Opposition zu den beabsichtigten Kürzungen.

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ArcelorMittal. Rettet Arbeitsplätze

Monday, 05 December 2011 08:33 | Written by Nicolas Croes | PDF Print E-mail

Kämpferischer Aktionsplan zur Verstaatlichung der Eisen und Stahlindustrie - unter Arbeiterkontrolle und ohne Entschädigungszahlungen -

Am 7. Dezember werden die Metallarbeiter von ArcelorMittal erstmals zeitgleich die verschiedenen Standorte von ArcelorMittal in Europa stilllegen. Der Kampfspruch für einen europäischen Streik zeigt, was für eine Art Widerstand nötig ist, um sich gegen die Diktatur der Märkte zu wehren.

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Verstaatlichung der Stahlproduktion unter Arbeiterkontrolle!

Wednesday, 02 November 2011 07:30 | Written by Nicolas Croes | PDF Print E-mail

ArcelorMittal will die Flüssigstahlproduktion in Lüttich endgültig schließen

Es kam wie aus heiteren Himmel: ArcelorMital kündigte kürzlich die endgültige Schließung der Flüssigstahlproduktion in Lüttich an. Jahrelang wurden die Arbeiter zwischen Versprechungen und Enttäuschungen hin und her gerissen. Jetzt droht ihnen ihnen der Verlust ihrer Arbeitsplätze. Es geht um beinah 1000 Jobs (581 feste Stellen und 400 Zeitarbeiterstellen), die direkt betroffen sind, darüber hinaus soll es noch einige mehr auf indirekte weise treffen. Aber auch die Zukunft der 'kalten Phase' des lütticher Standortes ist unsicher. Wie können wir die Arbeitsplätze retten?

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Steuerparadies Belgien

Tuesday, 18 October 2011 14:23 | PDF Print E-mail

Das Wochenblatt Knack wies Anfang August nochmals auf die Tatsache hin, dass sich Belgien in den letzten Jahren zu einem Steuerparadies entwickelt hat. Bereits diesen Sommer wies die ACV (Christliche Gewerkschaft ) darauf hin, dass der reale Steuersatz für Unternehmen in den letzten Jahren fast um die Hälfte geschrumpft sei; von 19,9% im Jahr 2001, auf bloß 11,8% 2009. Einer der Hauptgründe dafür ist der Eigenkapital-Zinsabzug (Steuervergünstigungen bei Investitionen mit Eigenkapital besser bekannt unter den französischen Begriff 'Intérêts notionnels'). Knack stellte fest: die Zahlen zeigen "wie große, internationale Unternehmen steuerlich verhätschelt werden".

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Protestaktion beim Nationalspiel Belgien – Kasachstan

Tuesday, 11 October 2011 05:29 | Written by LSP/PSL | PDF Print E-mail

Am Freitagabend gewann die belgische Fußballnationalmannschaft ihr Europameisterschaftsqualifikationsspiel in Brüssel gegen das Team aus Kasachstan. Die Vertreter des kasachischen Staates versuchten dennoch zumindest auf repressiver Ebene in Brüssel zu gewinnen. So verteilten rund 15 AktivistInnen Solidaritätsflugblätter vor dem „König Baudouin“-Stadion. Im Stadion wurde ein Solidaritätsbanner ausgerollt. Hintergrund ist der Streik der ÖlarbeiterInnen in Kasachstan und die Repression, die von Seiten des Arbeitgebers und des Staates gegen die KollegInnen dort angewandt wird.

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Tihange schließen: und wie weiter....?

Monday, 19 September 2011 13:39 | Written by Heike | PDF Print E-mail

Dieses Wochenende fanden an vielen Atomstandorten im Grenzbereich von Belgien, Deutschland und Frankreich Proteste gegen Atomkraft statt. In Cattenom, Tihange und Fessenheim (bei Freiburg i.Br.) wurde demonstriert und am Endlager Bure (Lothringen) gab es ein kleines Protestfestival.

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Elektrizitätsrechnungen schießen in die Höhe: +22,7% im ersten Halbjahr 2011

Wednesday, 14 September 2011 09:11 | PDF Print E-mail

Die flämische Regulierungsbehörde für den Gas- und Elektrizitätsmarkt (VREG) schlägt die Alarmglocken. Die VREG bestätigte einen durchschnittlichen Anstieg der Elektrizitätsrechnung um 22,7% allein in den ersten sechs Monaten des Jahres. Die Gaspreise sind im gleichen Zeitraum um 10% gestiegen. Das ist ein enormer Anstieg, im gesamten letzten Jahr sind die Preise um 5-6% gestiegen. Die Energiebetriebe verbuchen riesige Gewinne, zahlen kaum Steuern und wollen uns immer mehr zur Kassen bitten.

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