Sieg für die ArbeiterInnen bei Inbev
Neue Qualität gewerkschaftlicher Kampfbereitschaft
Die zweiwöchige Blockade der ArbeiterInnen in Belgien endete damit, dass das multinationale Management ihren ursprünglichen Plan zurücknahm und versprach, keine Entlassungen vorzunehmen! Im kapitalistischen System ist jeder Sieg natürlich nur zeitweilig und hat meist noch schärfere Auseinandersetzungen zur Folge. „Wir haben eine Schlacht gewonnen, aber noch nicht den ganzen Krieg“, so Luc Gysemberg von der christlichen Gewerkschaft ACV. Wie aber kam es dazu, dass der Brauerei-Multi Inbev durch den Kampf, über den die Medien breit berichtet hatten, so beeindruckend in die Schranken gewiesen werden konnte?
Bombardierung Dresdens: Wie es dazu kam
Auch in diesem Jahr versuchen Faschisten aller Couleur, den Jahrestag der Bombardierung Dresdens durch die Alliierten für ihre Zwecke zu missbrauchen. Am 13. Februar soll der größte Nazi-Aufmarsch seit langem stattfinden. Zu diesem Datum mobilisieren rechte Organisationen und Parteien aus ganz Europa. Sie wollen die deutsche Geschichte ins Gegenteil verkehren, um sie für ihre faschistische Propaganda nutzbar zu machen. Sie verschweigen, dass deutsche Bomber unter Hitler Städte wie Coventry oder Guernica dem Erdboden gleich machten. Viele Familien in Deutschland, gerade auch in Dresden, waren selber von den grausamen Folgen des Luftkrieges betroffen und fragen sich, wie es dazu kommen konnte. Von EU-Kommissaren und Zollerleichterungen
Haushaltsplan bietet keine Lösung für die Zunahme von Arbeitslosigkeit und ArmutVan Rompuy hat geschickt gespielt. Die Medien stellen den Haushaltsplan vor als ein „Gleichgewicht“ zwischen Einsparungen, hinzukommenden Abgaben und diversen Einkommen, die finanziert werden sollen von den Banken, dem Energiesektor und dem Steuer- und Sozialbetrug. Stimmt das auch? Leichte Einsparungen? Wie können Gewerkschaften vermeiden, dass Arbeiterfamilien die Krise bezahlen?Nicht durch „anders” einzusparen, sondern durch ein Machtverhältnis aufzubauen Der Sturm auf den Finanzmärkten hat sich – vorläufig – gelegt. Noch bevor die Gemeinschaftsmittel entfernt wurden, versprechen die unterstützten Banken wieder reiche Bonusse1. Manager belohnen sich selbst durch Gehälter, die wir nie im Leben ersparen können. Anteilhaber denken wieder an den höchst möglichen Ertrag in einer so kurz wie möglichen Zeitspanne. Für sie scheint die Rezession vorbei. Für uns muss die Krise noch an Geschwindigkeit zu legen. Der große Sprung bei der Arbeitslosigkeit kommt noch. Außerdem sind die Schulden der Banken nun Schulden des Staates. Der will sie weiterschieben zu den Arbeitern und ihren Familien. Wie werden wir das vermeiden? Angriffe auf Renten, Privatisierungen, Verlängerung der Arbeitszeit, ...: Die historische Aufgabe der Unternehmer im KapitalismusSeit dem Aufkommen der Monopole, d.h. seit 1880,wird der Wettbewerb in der Wirtschaft nicht mehr vorwiegend über Preissenkungen geführt. Trotzdem verschärft sich der Konkurrenzkampf, dessen Folgen die Kapitalisten auf dem Rücken der Arbeiterklasse und deren sozialen Errungenschaften austragen. Zu Beginn des 21. Jahrhundert haben diese Angriffe eine neue Qualität erreicht. Warum? "Papierlose“ forderten ihre RegularisierungAls die Etappe der Tour de France am letzten Dienstag an der „rue de Dison“ in Verviers vorbeifuhr konnte der Gegensatz nicht größer sein: eine bunte Werbekarawane, die den Fahrern voraus fuhr, traf auf das Armenviertel der Stadt. Neben all diesen Firmen und Gesellschaften gab es allerdings auch eine andere Schicht unserer Gesellschaft, welche die Aufmerksamkeit der Bevölkerung auf sich lenken wollte: die sogenannten „Papierlosen“ |
- Wir benötigen eine neue Arbeiterpartei!
- Die Delegation des St´Nikolaus Hospitals unterstützt... Streik der Beschäftigten im Aachener Uniklinikum
- Für eine neue, vom Kapital unabhängige Arbeiterpartei
- Protest gegen Vlaams Belang in Gent. „Blockbuster“ und Gewerkschaftler organisieren Widerstand gegen Rechts
- 24-stündiger Generalstreik als erster Schritt
- Die WASG und die neue Arbeiterpartei




Das neue Jahr hat kalt und einsam begonnen im Europäischen Parlament. Die Flure, in denen für gewöhnlich ein geschäftiges Hin und Her von gehetzten AssistentInnen und ParlamentarierInnen herrscht, sind verlassen. Die dritte Etage des Altiero Spinelli Gebäudes am Luxemburgplatz, auf der sich sonst die internationalen Fernsehteams tummeln und O-Töne der EU-Parlamentsabgeordneten einfangen - menschenleer. Keine Schlange vor der Kaffeetheke, das ist gut so. In meinem Büro ist es kalt. Es ist der 4. Januar, die letzte Email datiert vom 22. Dezember - das Parlament hat zwei Wochen Winterschlaf gehalten.